Gerade bereite ich mein Event-Shooting in der Dominikanischen Republik vor – und mein Kopf raucht mehr als bei jedem Fotoshooting selbst.
Während alle denken “Ach, der fliegt mal eben in die Karibik zum Fotografieren”, sieht die Realität so aus:

Phase 1: Der Abstimmungs-Marathon
→ Kunde erklärt seine Vision
→ Programmablauf wird zig Mal angepasst
→ Sponsoren wollen ihre Logos “prominent aber dezent”
→ Presse braucht Bilder in 5 verschiedenen Formaten
→ Lokale Dienstleister verstehen nur Spanisch…
Phase 2: Angebotserstellung
Wie viele Fotografen? Welche Nutzungsrechte? Welche Formate? Und bitte alles so kalkulieren, dass ich nicht draufzahle… während ich gleichzeitig mit Zeitverschiebung kämpfe und meine Excel-Tabelle mich auslacht.
Phase 3: Packen wie ein Tetris-Weltmeister
→ Equipment: 3 Kameras, 6 Objektive, Blitze, Akkus, Speicherkarten, Backup vom Backup
→ Einreiseformalitäten: Visa, Carnets, Versicherungen
→ Persönliches Gepäck: Black & White Abend? Beach-Event? Schicke Shorts. Networking-Dinner? … noch ein Hemd.
Und dann sitze ich da mit 40kg Gepäck und hoffe, dass die Fluggesellschaft heute gnädig ist.
Event-Fotografie ist zu 70% Planung, zu 20% Logistik und zu 10% tatsächlich fotografieren. Aber hey, am Ende gibt’s tolle Bilder UND Karibik-Feeling! 🌴
Wer von euch plant gerade ein Event und benötigt Unterstützung? Vielleicht hilft meine Event-Fotografie-Angebotsseite weiter?







Ein Anruf beim Canon-Profi-Service beruhigt zwar die Angst vorm Totalschaden, doch wann der Body repariert wieder zurück kommt, ist alles andere als sicher. Und nun? Ein Rundruf bei den üblichen Verdächtigen verdichtet die Gewissheit: während der Shooting-Saison sind alle ausverkauft bzw. alle Leihgeräte bereits geblockt. Glücklicherweise erhalte ich vom Canon-Service noch einen tollen Hinweis: “Fragen Sie mal bei 711”. 711? Nie gehört! Aber nach kurzem googeln werde ich fündig :