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pix123-fotografie portrait – event- panorama

Premium-Fotografie für Portraits, Events, Firmen, Messen, Produkt, Werbung, Corporate, 360-Grad-Panoramen, VR, Google-Business-View aus Frankfurt seit 2004.

David Vasicek, pix123-fotografie Frankfurt

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Fotografen verstehen lernen: #12
"𝐈𝐜𝐡 𝐡𝐚𝐬𝐬𝐞 𝐞𝐬, 𝐁𝐢𝐥𝐝𝐞𝐫 𝐯𝐨𝐧 𝐦𝐢𝐫 𝐦𝐚𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐳𝐮 𝐥𝐚𝐬𝐬𝐞𝐧."
Tag der Mitarbeiter-Portraits im Unternehmen. Die Tür geht auf, und der nächste Kollege betritt das Set. Die Schultern sind hochgezogen, die Arme verschränkt und der Gesichtsausdruck signalisiert unmissverständlich: Eine Wurzelbehandlung ohne Betäubung wäre ihm jetzt lieber...

Der erste Satz zur Begrüßung lautet fast immer: "Machen wir es kurz, ich bin absolut unfotogen und sehe auf Bildern eh immer schrecklich aus."

Die berühmte 𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞:
Gehst Du zu einem ersten Date, setzt Dich mit verschränkten Armen und finsterer Miene an den Tisch und sagst: "Ich hasse Dates, die enden bei mir eh immer in einer Katastrophe!"?
Vermutlich nicht. Dies wäre eine selbsterfüllende Prophezeiung. Und beim Fotografieren ist genau diese unsere größte Herausforderung.

Was passiert, wenn man sich einredet, unfotogen zu sein?
Die Körpersprache lügt nicht: Wer innerlich auf Abwehr schaltet, spannt unbewusst die Kiefermuskulatur an, presst die Lippen zusammen und reißt die Augen auf - Klick, perfekter "Reh-im-Scheinwerferlicht"-Blick!

Wie bereits oft beschrieben: Der Portraitfotografen-Job besteht zu 20 % aus Technik und zu 80 % aus Psychologie. Der größte Aufwand am Set ist es nicht, die Blende richtig einzustellen. Es ist das Überwinden von Widerständen.

Woher kommen diese unsichtbaren Mauern? Das können traumatische Erfahrungen mit dem Schulfotografen in der Kindheit sein, fehlendes Selbstwertgefühl oder ganz einfach nur die Angst davor, die Kontrolle darüber abzugeben, wie man wahrgenommen wird.

Wo auch immer der Dämon begründet ist, der Dich vor der Kamera quält, die wichtigste Erkenntnis ist folgende:
Dein Fotograf ist auf Deiner Seite! Unser Job ist es nicht, Dich bloßzustellen. Unser einziges Ziel ist es, Dich authentisch, kompetent und sympathisch aussehen zu lassen.
Und das schaffen wir nur gemeinsam!
Kommt mit Vertrauen und positiv denkend ans Set. Atmet einmal tief durch, lasst die Schultern locker und gebt uns die Chance, Euch kennenzulernen. Dafür verspreche ich Euch: Wir erstellen ein Bild von Euch, welches Ihr Euch sogar gerne anschaut.
•
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Fotografen verstehen lernen: #12 "𝐈𝐜𝐡 𝐡𝐚𝐬𝐬𝐞 𝐞𝐬, 𝐁𝐢𝐥𝐝𝐞𝐫 𝐯𝐨𝐧 𝐦𝐢𝐫 𝐦𝐚𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐳𝐮 𝐥𝐚𝐬𝐬𝐞𝐧." Tag der Mitarbeiter-Portraits im Unternehmen. Die Tür geht auf, und der nächste Kollege betritt das Set. Die Schultern sind hochgezogen, die Arme verschränkt und der Gesichtsausdruck signalisiert unmissverständlich: Eine Wurzelbehandlung ohne Betäubung wäre ihm jetzt lieber... Der erste Satz zur Begrüßung lautet fast immer: "Machen wir es kurz, ich bin absolut unfotogen und sehe auf Bildern eh immer schrecklich aus." Die berühmte 𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞: Gehst Du zu einem ersten Date, setzt Dich mit verschränkten Armen und finsterer Miene an den Tisch und sagst: "Ich hasse Dates, die enden bei mir eh immer in einer Katastrophe!"? Vermutlich nicht. Dies wäre eine selbsterfüllende Prophezeiung. Und beim Fotografieren ist genau diese unsere größte Herausforderung. Was passiert, wenn man sich einredet, unfotogen zu sein? Die Körpersprache lügt nicht: Wer innerlich auf Abwehr schaltet, spannt unbewusst die Kiefermuskulatur an, presst die Lippen zusammen und reißt die Augen auf - Klick, perfekter "Reh-im-Scheinwerferlicht"-Blick! Wie bereits oft beschrieben: Der Portraitfotografen-Job besteht zu 20 % aus Technik und zu 80 % aus Psychologie. Der größte Aufwand am Set ist es nicht, die Blende richtig einzustellen. Es ist das Überwinden von Widerständen. Woher kommen diese unsichtbaren Mauern? Das können traumatische Erfahrungen mit dem Schulfotografen in der Kindheit sein, fehlendes Selbstwertgefühl oder ganz einfach nur die Angst davor, die Kontrolle darüber abzugeben, wie man wahrgenommen wird. Wo auch immer der Dämon begründet ist, der Dich vor der Kamera quält, die wichtigste Erkenntnis ist folgende: Dein Fotograf ist auf Deiner Seite! Unser Job ist es nicht, Dich bloßzustellen. Unser einziges Ziel ist es, Dich authentisch, kompetent und sympathisch aussehen zu lassen. Und das schaffen wir nur gemeinsam! Kommt mit Vertrauen und positiv denkend ans Set. Atmet einmal tief durch, lasst die Schultern locker und gebt uns die Chance, Euch kennenzulernen. Dafür verspreche ich Euch: Wir erstellen ein Bild von Euch, welches Ihr Euch sogar gerne anschaut.
3 Tagen ago
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1/12
Fotografen verstehen lernen: Nr.11
"𝐊𝐚𝐧𝐧𝐬𝐭 𝐝𝐮 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐞𝐢𝐧𝐟𝐚𝐜𝐡 𝐚𝐥𝐥𝐞 𝐁𝐢𝐥𝐝𝐞𝐫 𝐚𝐮𝐟 𝐝𝐢𝐞 𝐅𝐞𝐬𝐭𝐩𝐥𝐚𝐭𝐭𝐞 𝐩𝐚𝐜𝐤𝐞𝐧, 𝐝𝐢𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐦𝐢𝐭𝐠𝐞𝐛𝐫𝐚𝐜𝐡𝐭 𝐡𝐚𝐛𝐞?"
Kaum ist das Event im Kasten, scheint diese gute Idee meinen Fotografen irgendwie zu stressen. Warum bloß?
Die berühmte 𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞: Würdest du beim Bäcker auch fragen: "Können Sie mir nicht einfach alle Brötchen in meine Tüte geben, die da noch rumliegen – auch die verbrannten, kleinen und die vom Vortag?"

Warum Fotografen filtern, sortieren und auswählen:
• Bei einem 2-Stunden-Shooting entstehen schnell mal bis zu 2000 RAW-Aufnahmen
• Darunter sind auch Testaufnahmen für Licht und Einstellungen
• Doppelte bis zigfache Aufnahmen derselben Szene
• Bilder mit geschlossenen Augen, ungünstigen Momenten, Bewegungsunschärfe
• Aufnahmen mit zu niedriger Belichtung oder falschem Fokus

Dein Fotograf wählt erfahrungsgemäß die besten 10-20% aus, die:
• Technisch einwandfrei sind
• Dich oder dein Event optimal zeigen
• Eine Geschichte erzählen
• Deine Veranstaltung vollständig darstellen

Das kostet Zeit, Erfahrung und einen geschulten Blick. Die Auswahl ist Teil der professionellen Leistung.

Denn mal ehrlich: Willst du wirklich durch 2000 Bilder scrollen, um selbst herauszufinden, welche gut sind? Oder lieber eine fertige Auswahl haben, bei der jedes Bild sitzt und sicher keine Szene fehlt?
Abgesehen vom RAW-Format, welches wir, wie in einer älteren Folge dargestellt, nicht herausgeben möchten, ist jedes Bild, welches nach "draußen" geht, unsere Visitenkarte. Hier gibt es keine Kompromisse, schließlich verkaufen wir keine Gigabytes an Daten.
Wir liefern fertige visuelle Ergebnisse.

#bildauswahl #businessfotografie #fotografenverstehen #fotografenleben #pix123
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Fotografen verstehen lernen: Nr.11 "𝐊𝐚𝐧𝐧𝐬𝐭 𝐝𝐮 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐞𝐢𝐧𝐟𝐚𝐜𝐡 𝐚𝐥𝐥𝐞 𝐁𝐢𝐥𝐝𝐞𝐫 𝐚𝐮𝐟 𝐝𝐢𝐞 𝐅𝐞𝐬𝐭𝐩𝐥𝐚𝐭𝐭𝐞 𝐩𝐚𝐜𝐤𝐞𝐧, 𝐝𝐢𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐦𝐢𝐭𝐠𝐞𝐛𝐫𝐚𝐜𝐡𝐭 𝐡𝐚𝐛𝐞?" Kaum ist das Event im Kasten, scheint diese gute Idee meinen Fotografen irgendwie zu stressen. Warum bloß? Die berühmte 𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞: Würdest du beim Bäcker auch fragen: "Können Sie mir nicht einfach alle Brötchen in meine Tüte geben, die da noch rumliegen – auch die verbrannten, kleinen und die vom Vortag?" Warum Fotografen filtern, sortieren und auswählen: • Bei einem 2-Stunden-Shooting entstehen schnell mal bis zu 2000 RAW-Aufnahmen • Darunter sind auch Testaufnahmen für Licht und Einstellungen • Doppelte bis zigfache Aufnahmen derselben Szene • Bilder mit geschlossenen Augen, ungünstigen Momenten, Bewegungsunschärfe • Aufnahmen mit zu niedriger Belichtung oder falschem Fokus Dein Fotograf wählt erfahrungsgemäß die besten 10-20% aus, die: • Technisch einwandfrei sind • Dich oder dein Event optimal zeigen • Eine Geschichte erzählen • Deine Veranstaltung vollständig darstellen Das kostet Zeit, Erfahrung und einen geschulten Blick. Die Auswahl ist Teil der professionellen Leistung. Denn mal ehrlich: Willst du wirklich durch 2000 Bilder scrollen, um selbst herauszufinden, welche gut sind? Oder lieber eine fertige Auswahl haben, bei der jedes Bild sitzt und sicher keine Szene fehlt? Abgesehen vom RAW-Format, welches wir, wie in einer älteren Folge dargestellt, nicht herausgeben möchten, ist jedes Bild, welches nach "draußen" geht, unsere Visitenkarte. Hier gibt es keine Kompromisse, schließlich verkaufen wir keine Gigabytes an Daten. Wir liefern fertige visuelle Ergebnisse. #bildauswahl #businessfotografie #fotografenverstehen #fotografenleben #pix123
2 Wochen ago
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2/12
Fotografen verstehen lernen: #10
"𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐝𝐚𝐮𝐞𝐫𝐭 𝐝𝐢𝐞 𝐁𝐢𝐥𝐝𝐛𝐞𝐚𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭𝐮𝐧𝐠 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐢𝐦𝐦𝐞𝐫 𝐬𝐨 𝐥𝐚𝐧𝐠𝐞?" 
"Kannst Dir Zeit lassen, wir brauchen die Bilder erst morgen früh für den Newsletter" Hm, warum schaut mich mein Fotograf denn nun so lange schweigend an?

Die berühmte Gegenfrage: Gehst Du in ein großartiges Restaurant, bestellst ein aufwendiges Menü und rufst nach fünf Minuten in die Küche: "Warum dauert das denn so lange?"?

Natürlich nicht. Weil Kochen ein Prozess ist, wie das Fotografieren auch. Das Drücken des Auslösers am Set ist nur der Einkauf der Zutaten. Gekocht wird danach, am Rechner.

Was genau passiert also in dieser mysteriösen "Post-Produktion"? 

→ Die Auslese (Sichtung): Fotografen kommen häufig mit 1000 bis 5000 Bildern von einem Shooting zurück. Welches ist das Beste? Auf Bild 343 lächelt die CEO toll, aber auf Bild 347 ist die Körperhaltung souveräner. Das Vergleichen von Mikromimik und das rigorose Aussortieren kostet enorm viel Zeit und Konzentration. 

→ Die "Digitale Dunkelkammer" (RAW-Entwicklung): Profis fotografieren im Rohdatenformat (RAW). Diese Bilder sehen unentwickelt, flau, grau und unspektakulär aus. Sie enthalten aber alle Bildinformationen. Es müssen daher für jedes finale Bild Belichtung, Tiefen, Lichter und Weißabgleich manuell eingestellt werden, um das Maximum zu erreichen. 

→ Der Teufel im Detail (Retusche): Es geht nicht darum, Menschen in Plastikpuppen zu verwandeln. Es geht um Ablenkungen. Der Fussel auf dem dunklen Sakko. Das störende Notausgang-Schild im Hintergrund. Die hartnäckige Haarsträhne im Gesicht. Oder der rote Pickel auf der Nase, der morgen wieder weg ist (auf dem Businessportrait aber die nächsten zehn Jahre überleben würde). 

→ Der Rote Faden (Farblook & Konsistenz): Unternehmen brauchen Bildsprache. Egal ob die Sonne am Set zwischendurch hinter Wolken verschwand oder der Raum gewechselt wurde – am Ende müssen alle gelieferten Bilder wie aus einem Guss aussehen. Das ist Maßarbeit, kein Zufall.

Die Faustregel der Branche: Auf eine Stunde reinen Fotografierens vor Ort kommen – je nach Projekt – drei bis vier Stunden Arbeit am Rechner.

#fotografenleben
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Fotografen verstehen lernen: #10 "𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐝𝐚𝐮𝐞𝐫𝐭 𝐝𝐢𝐞 𝐁𝐢𝐥𝐝𝐛𝐞𝐚𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭𝐮𝐧𝐠 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐢𝐦𝐦𝐞𝐫 𝐬𝐨 𝐥𝐚𝐧𝐠𝐞?"  "Kannst Dir Zeit lassen, wir brauchen die Bilder erst morgen früh für den Newsletter" Hm, warum schaut mich mein Fotograf denn nun so lange schweigend an? Die berühmte Gegenfrage: Gehst Du in ein großartiges Restaurant, bestellst ein aufwendiges Menü und rufst nach fünf Minuten in die Küche: "Warum dauert das denn so lange?"? Natürlich nicht. Weil Kochen ein Prozess ist, wie das Fotografieren auch. Das Drücken des Auslösers am Set ist nur der Einkauf der Zutaten. Gekocht wird danach, am Rechner. Was genau passiert also in dieser mysteriösen "Post-Produktion"?  → Die Auslese (Sichtung): Fotografen kommen häufig mit 1000 bis 5000 Bildern von einem Shooting zurück. Welches ist das Beste? Auf Bild 343 lächelt die CEO toll, aber auf Bild 347 ist die Körperhaltung souveräner. Das Vergleichen von Mikromimik und das rigorose Aussortieren kostet enorm viel Zeit und Konzentration.  → Die "Digitale Dunkelkammer" (RAW-Entwicklung): Profis fotografieren im Rohdatenformat (RAW). Diese Bilder sehen unentwickelt, flau, grau und unspektakulär aus. Sie enthalten aber alle Bildinformationen. Es müssen daher für jedes finale Bild Belichtung, Tiefen, Lichter und Weißabgleich manuell eingestellt werden, um das Maximum zu erreichen.  → Der Teufel im Detail (Retusche): Es geht nicht darum, Menschen in Plastikpuppen zu verwandeln. Es geht um Ablenkungen. Der Fussel auf dem dunklen Sakko. Das störende Notausgang-Schild im Hintergrund. Die hartnäckige Haarsträhne im Gesicht. Oder der rote Pickel auf der Nase, der morgen wieder weg ist (auf dem Businessportrait aber die nächsten zehn Jahre überleben würde).  → Der Rote Faden (Farblook & Konsistenz): Unternehmen brauchen Bildsprache. Egal ob die Sonne am Set zwischendurch hinter Wolken verschwand oder der Raum gewechselt wurde – am Ende müssen alle gelieferten Bilder wie aus einem Guss aussehen. Das ist Maßarbeit, kein Zufall. Die Faustregel der Branche: Auf eine Stunde reinen Fotografierens vor Ort kommen – je nach Projekt – drei bis vier Stunden Arbeit am Rechner. #fotografenleben
4 Wochen ago
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3/12
Fotografen verstehen lernen: #9
"𝐃𝐚𝐬 𝐁𝐢𝐥𝐝 𝐠𝐞𝐡ö𝐫𝐭 𝐝𝐨𝐜𝐡 𝐦𝐢𝐫! 𝐈𝐜𝐡 𝐡𝐚𝐛𝐞 𝐝𝐚𝐬 𝐒𝐡𝐨𝐨𝐭𝐢𝐧𝐠 𝐬𝐜𝐡𝐥𝐢𝐞ß𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐛𝐞𝐳𝐚𝐡𝐥𝐭."
Klare Sache, oder? Aber warum schnauft mein Fotograf wieder wie eine Dampflok?
Die berühmte 𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞: Wenn Du Dir eine Lizenz für Microsoft Office kaufst – gehört Dir dann das Programm? Darfst Du den Quellcode umschreiben und die Software unter Deinem Namen vertreiben? 
Nein. Du hast ein Nutzungsrecht gekauft.

Warum sind Fotografen da so kleinlich? 
→ Der Wert der Nutzung: Ein Foto, das "nur" im Intranet gezeigt wird, generiert weniger Wert als ein Foto, das auf einer riesigen Plakatwand am Flughafen klebt. Warum sollte dann beides gleich viel kosten?
→ Urheberrecht vs. Besitz: In Deutschland ist das Urheberrecht nicht verhandelbar. Der Fotograf bleibt immer der Schöpfer des Bildes. Was Du kaufst, ist die Erlaubnis, dieses Werk zu nutzen. Die vorherige Erstellung der Bilder ist davon unabhängig.
→ Schutz vor Entstellung: Sorgfältig bearbeitete Bilder sollen nicht verfremdet werden, durch Filter, Verzerrung oder Ausschnittsveränderungen, die den Kontext des Bildes verändern.

Das "Buy-out" Missverständnis:
Manche Kunden wollen "einfach alle Rechte", "Total Buy-out" genannt. Das ist das "Rundum-sorglos-Paket", man darf alles mit dem Bild machen, ist aber auch die teuerste Variante. Denn damit verzichtet der Fotograf darauf, das Bild jemals selbst zu verwenden und gibt jegliche Kontrolle ab. Vergleichbar mit einem Maßanzug: Den kannst Du leihen, kaufen oder eben das Schnittmuster exklusiv erwerben, damit niemand sonst auf der Welt diesen Anzug tragen darf.
Die Einschränkung von Nutzungsrechten ist für den Kunden daher eine echte Kostenoptimierung.

Für eine entspannte Zusammenarbeit solltet Ihr eurem Fotografen vorher genau sagen, was ihr vorhabt. "Ich brauche das für LinkedIn, die Webseite und vielleicht mal eine Pressemitteilung." – "Alles klar, dann machen wir einen Paketpreis." Transparenz spart Geld und Nerven und schafft auf beiden Seiten Vertrauen.

Denn am Ende wollen wir ja, dass die Bilder gesehen werden! Zu fairen Spielregeln.

#nutzungsrechte #bildrechte #businessfotografie #pix123
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Fotografen verstehen lernen: #9 "𝐃𝐚𝐬 𝐁𝐢𝐥𝐝 𝐠𝐞𝐡ö𝐫𝐭 𝐝𝐨𝐜𝐡 𝐦𝐢𝐫! 𝐈𝐜𝐡 𝐡𝐚𝐛𝐞 𝐝𝐚𝐬 𝐒𝐡𝐨𝐨𝐭𝐢𝐧𝐠 𝐬𝐜𝐡𝐥𝐢𝐞ß𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐛𝐞𝐳𝐚𝐡𝐥𝐭." Klare Sache, oder? Aber warum schnauft mein Fotograf wieder wie eine Dampflok? Die berühmte 𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞: Wenn Du Dir eine Lizenz für Microsoft Office kaufst – gehört Dir dann das Programm? Darfst Du den Quellcode umschreiben und die Software unter Deinem Namen vertreiben? Nein. Du hast ein Nutzungsrecht gekauft. Warum sind Fotografen da so kleinlich?  → Der Wert der Nutzung: Ein Foto, das "nur" im Intranet gezeigt wird, generiert weniger Wert als ein Foto, das auf einer riesigen Plakatwand am Flughafen klebt. Warum sollte dann beides gleich viel kosten? → Urheberrecht vs. Besitz: In Deutschland ist das Urheberrecht nicht verhandelbar. Der Fotograf bleibt immer der Schöpfer des Bildes. Was Du kaufst, ist die Erlaubnis, dieses Werk zu nutzen. Die vorherige Erstellung der Bilder ist davon unabhängig. → Schutz vor Entstellung: Sorgfältig bearbeitete Bilder sollen nicht verfremdet werden, durch Filter, Verzerrung oder Ausschnittsveränderungen, die den Kontext des Bildes verändern. Das "Buy-out" Missverständnis: Manche Kunden wollen "einfach alle Rechte", "Total Buy-out" genannt. Das ist das "Rundum-sorglos-Paket", man darf alles mit dem Bild machen, ist aber auch die teuerste Variante. Denn damit verzichtet der Fotograf darauf, das Bild jemals selbst zu verwenden und gibt jegliche Kontrolle ab. Vergleichbar mit einem Maßanzug: Den kannst Du leihen, kaufen oder eben das Schnittmuster exklusiv erwerben, damit niemand sonst auf der Welt diesen Anzug tragen darf. Die Einschränkung von Nutzungsrechten ist für den Kunden daher eine echte Kostenoptimierung. Für eine entspannte Zusammenarbeit solltet Ihr eurem Fotografen vorher genau sagen, was ihr vorhabt. "Ich brauche das für LinkedIn, die Webseite und vielleicht mal eine Pressemitteilung." – "Alles klar, dann machen wir einen Paketpreis." Transparenz spart Geld und Nerven und schafft auf beiden Seiten Vertrauen. Denn am Ende wollen wir ja, dass die Bilder gesehen werden! Zu fairen Spielregeln. #nutzungsrechte #bildrechte #businessfotografie #pix123
1 Monat ago
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4/12
Fotografen verstehen lernen: #8
"𝐖𝐨𝐟ü𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐠𝐚𝐧𝐳𝐞 𝐌ü𝐡𝐞, 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐦𝐞𝐢𝐧 𝐢𝐏𝐡𝐨𝐧𝐞 𝐬𝐜𝐡𝐨𝐧 𝐬𝐨 𝐩𝐞𝐫𝐟𝐞𝐤𝐭𝐞 𝐅𝐨𝐭𝐨𝐬 𝐦𝐚𝐜𝐡𝐭?" 

Ach Mensch, jetzt schaut mein Fotograf wieder, als ob ich ihm sein Spielzeug genommen hätte...

Die berühmte 𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞: Hast Du mal eine Hochzeitstorte im Supermarkt gekauft? Die Verpackung sieht perfekt aus - aber der Inhalt?

Hand aufs Herz: Smartphones sind kleine Wunderwerke. Ein Klick und zack – der Himmel ist strahlend blau, das Gesicht ist hell, der Hintergrund unscharf. Das sieht auf dem 6-Zoll-Display viel brillanter aus als die Rohdatei einer 5.000-Euro-Kamera.

Warum also schleppen Fotografen Koffer voller Technik, Stative und Lichtformer zum Termin, statt das neueste Pro-Modell aus der Hosentasche zu ziehen?

Computergestützte Fotografie gegen echte Physik:

→ Algorithmus vs. Realität: Dein Smartphone ist ein kleiner Lügner (ein sehr charmanter allerdings!). Es rechnet den Himmel blauer, glättet die Haut automatisch und baut aus zig Bildern in Millisekunden einen Durchschnitt zusammen. Das sieht "schön" aus, ist aber ein programmierter Einheitsbrei. Fotografen mit physischen Optiken malen mit Licht, nicht mit Rechenleistung. Sie steuern Schärfe und Belichtung bewusst im Rahmen physischer Möglichkeiten.

→ Plastiklinse vs. Glas: Jeder Sensor benötigt Licht, doch wie viel davon kann durch eine kleine Öffnung auf der Rückseite des Telefons durchdringen, gemessen an den riesigen Objektiven der Fotografen? Warum es dennoch so gut auf dem Handy aussieht? Weil es digital nachgerechnet wird.

→ Die Sache mit der Größe: Auf dem Handy-Display sieht alles scharf aus. Aber wehe, man zoomt mal rein. Spätestens auf dem nächsten Roll-up wird der Pixelmatsch sichtbar. Profikameras liefern physisch erzeugte Datenmengen, die Reserven haben – für den Großdruck, für den Ausschnitt, für die professionelle Retusche.

→ Konsistenz: Ein gutes Smartphone-Foto ist oft ein "Lucky Shot". Ein Profi liefert Dir aber nicht nur ein gutes Bild, sondern eine ganze Serie von 50 Bildern, die alle den gleichen Look, die gleiche Schärfe und Qualität und die gleiche Farbstimmung haben. Egal ob drinnen, draußen, bei Regen
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Fotografen verstehen lernen: #8 "𝐖𝐨𝐟ü𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐠𝐚𝐧𝐳𝐞 𝐌ü𝐡𝐞, 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐦𝐞𝐢𝐧 𝐢𝐏𝐡𝐨𝐧𝐞 𝐬𝐜𝐡𝐨𝐧 𝐬𝐨 𝐩𝐞𝐫𝐟𝐞𝐤𝐭𝐞 𝐅𝐨𝐭𝐨𝐬 𝐦𝐚𝐜𝐡𝐭?" Ach Mensch, jetzt schaut mein Fotograf wieder, als ob ich ihm sein Spielzeug genommen hätte... Die berühmte 𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞: Hast Du mal eine Hochzeitstorte im Supermarkt gekauft? Die Verpackung sieht perfekt aus - aber der Inhalt? Hand aufs Herz: Smartphones sind kleine Wunderwerke. Ein Klick und zack – der Himmel ist strahlend blau, das Gesicht ist hell, der Hintergrund unscharf. Das sieht auf dem 6-Zoll-Display viel brillanter aus als die Rohdatei einer 5.000-Euro-Kamera. Warum also schleppen Fotografen Koffer voller Technik, Stative und Lichtformer zum Termin, statt das neueste Pro-Modell aus der Hosentasche zu ziehen? Computergestützte Fotografie gegen echte Physik: → Algorithmus vs. Realität: Dein Smartphone ist ein kleiner Lügner (ein sehr charmanter allerdings!). Es rechnet den Himmel blauer, glättet die Haut automatisch und baut aus zig Bildern in Millisekunden einen Durchschnitt zusammen. Das sieht "schön" aus, ist aber ein programmierter Einheitsbrei. Fotografen mit physischen Optiken malen mit Licht, nicht mit Rechenleistung. Sie steuern Schärfe und Belichtung bewusst im Rahmen physischer Möglichkeiten. → Plastiklinse vs. Glas: Jeder Sensor benötigt Licht, doch wie viel davon kann durch eine kleine Öffnung auf der Rückseite des Telefons durchdringen, gemessen an den riesigen Objektiven der Fotografen? Warum es dennoch so gut auf dem Handy aussieht? Weil es digital nachgerechnet wird. → Die Sache mit der Größe: Auf dem Handy-Display sieht alles scharf aus. Aber wehe, man zoomt mal rein. Spätestens auf dem nächsten Roll-up wird der Pixelmatsch sichtbar. Profikameras liefern physisch erzeugte Datenmengen, die Reserven haben – für den Großdruck, für den Ausschnitt, für die professionelle Retusche. → Konsistenz: Ein gutes Smartphone-Foto ist oft ein "Lucky Shot". Ein Profi liefert Dir aber nicht nur ein gutes Bild, sondern eine ganze Serie von 50 Bildern, die alle den gleichen Look, die gleiche Schärfe und Qualität und die gleiche Farbstimmung haben. Egal ob drinnen, draußen, bei Regen
1 Monat ago
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5/12
Fotografen verstehen lernen: #7
„𝐃𝐞𝐢𝐧 𝐉𝐨𝐛 𝐰𝐢𝐫𝐝 𝐝𝐨𝐜𝐡 𝐛𝐚𝐥𝐝 𝐝𝐮𝐫𝐜𝐡 𝐊𝐈 𝐞𝐫𝐬𝐞𝐭𝐳𝐭, 𝐨𝐝𝐞𝐫?"
Ach, jetzt schaut mein Fotograf wieder so merkwürdig, sind denn alle solche Mimosen?

Die berühmte 𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞: Hat der Thermomix alle Sterne-Restaurants überflüssig gemacht? Hat Spotify dazu geführt, dass niemand mehr auf Live-Konzerte geht?
Im Gegenteil! Der Wert und damit auch der Preis für Echtes und Erlebbares ist gestiegen!

Die Möglichkeiten der KI sind beeindruckend. Sie erschafft unglaubliche Bilder, perfekte Gesichter und Kompositionen. Und wofür steht der Fotograf?

→ Echtheit vs. Wahrscheinlichkeit: Eine KI berechnet, wie ein Mensch wahrscheinlich aussieht. Ein Fotograf hält fest, wie du tatsächlich bist. Deine Lachfalten, der Stolz in den Augen des Gründers, die Dynamik im Team. KI halluziniert Perfektion, wir dokumentieren Charakter.

→ Psychologie statt Prompting: Der Fotografen-Job besteht zu einem kleinen Teil aus Technik und zu einem großen aus Psychologie. Fotografen nehmen Menschen die Angst vor der Kamera, bringen introvertierte CEO's zum Lächeln und sorgen für eine Atmosphäre, in der echte Momente entstehen.

→ Die Wahrheit: In einer Welt, die mit generierten Inhalten geflutet wird, wird das verbürgte Bild zur harten Währung. Ein Pressefoto, ein Eventbericht oder ein Unternehmensportrait muss beweisen: "Wir waren wirklich da. Das ist wirklich passiert."

→ Logistik & Realität: Fotografen sind Problemlöser vor Ort. Sie arrangieren die Realität so, dass sie gut aussieht, ohne sie zu fälschen.

Was bleibt also von der Angst vor der KI? Für Produkt-Stockfotos könnte es eng werden. Aber für Personal Branding, Reportagen, Events und echte Unternehmenskommunikation?

Ganz ehrlich: Ich nutze KI selbst – als Werkzeug. zur schnellen Bilderauswahl, zum Entrauschen, für die Buchhaltung usw.
Aber Magie entsteht nicht durch einen Algorithmus. Die Magie entsteht in dem Millisekunden-Moment zwischen Einatmen und Ausatmen, wenn der Mensch vor der Linse die Maske fallen lässt. Das ist keine Rechenleistung. Das ist Empathie.
Und solange KI keine Gänsehaut bekommen kann, sind unsere Rollen ganzgut verteilt.
#businessfotografie #pix123
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Fotografen verstehen lernen: #7 „𝐃𝐞𝐢𝐧 𝐉𝐨𝐛 𝐰𝐢𝐫𝐝 𝐝𝐨𝐜𝐡 𝐛𝐚𝐥𝐝 𝐝𝐮𝐫𝐜𝐡 𝐊𝐈 𝐞𝐫𝐬𝐞𝐭𝐳𝐭, 𝐨𝐝𝐞𝐫?" Ach, jetzt schaut mein Fotograf wieder so merkwürdig, sind denn alle solche Mimosen? Die berühmte 𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞: Hat der Thermomix alle Sterne-Restaurants überflüssig gemacht? Hat Spotify dazu geführt, dass niemand mehr auf Live-Konzerte geht? Im Gegenteil! Der Wert und damit auch der Preis für Echtes und Erlebbares ist gestiegen! Die Möglichkeiten der KI sind beeindruckend. Sie erschafft unglaubliche Bilder, perfekte Gesichter und Kompositionen. Und wofür steht der Fotograf? → Echtheit vs. Wahrscheinlichkeit: Eine KI berechnet, wie ein Mensch wahrscheinlich aussieht. Ein Fotograf hält fest, wie du tatsächlich bist. Deine Lachfalten, der Stolz in den Augen des Gründers, die Dynamik im Team. KI halluziniert Perfektion, wir dokumentieren Charakter. → Psychologie statt Prompting: Der Fotografen-Job besteht zu einem kleinen Teil aus Technik und zu einem großen aus Psychologie. Fotografen nehmen Menschen die Angst vor der Kamera, bringen introvertierte CEO's zum Lächeln und sorgen für eine Atmosphäre, in der echte Momente entstehen. → Die Wahrheit: In einer Welt, die mit generierten Inhalten geflutet wird, wird das verbürgte Bild zur harten Währung. Ein Pressefoto, ein Eventbericht oder ein Unternehmensportrait muss beweisen: "Wir waren wirklich da. Das ist wirklich passiert." → Logistik & Realität: Fotografen sind Problemlöser vor Ort. Sie arrangieren die Realität so, dass sie gut aussieht, ohne sie zu fälschen. Was bleibt also von der Angst vor der KI? Für Produkt-Stockfotos könnte es eng werden. Aber für Personal Branding, Reportagen, Events und echte Unternehmenskommunikation? Ganz ehrlich: Ich nutze KI selbst – als Werkzeug. zur schnellen Bilderauswahl, zum Entrauschen, für die Buchhaltung usw. Aber Magie entsteht nicht durch einen Algorithmus. Die Magie entsteht in dem Millisekunden-Moment zwischen Einatmen und Ausatmen, wenn der Mensch vor der Linse die Maske fallen lässt. Das ist keine Rechenleistung. Das ist Empathie. Und solange KI keine Gänsehaut bekommen kann, sind unsere Rollen ganzgut verteilt. #businessfotografie #pix123
2 Monaten ago
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6/12
Fotografen verstehen lernen: #6
"𝐖𝐢𝐫 𝐡𝐚𝐛𝐞𝐧 𝐤𝐞𝐢𝐧 𝐁𝐮𝐝𝐠𝐞𝐭, 𝐰ü𝐫𝐝𝐞𝐧 𝐃𝐢𝐜𝐡 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐢𝐧 𝐮𝐧𝐬𝐞𝐫𝐞𝐧 𝐏𝐨𝐬𝐭𝐬 𝐞𝐫𝐰ä𝐡𝐧𝐞𝐧!"
Warum reagiert mein Fotograf so undankbar und unwirsch auf dieses wohlwollende Angebot unserer jungen Firma?

Berühmte 𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞: 
Bekommst Du beim Bäcker kostenlose Brötchen, wenn Du ihn auf Insta lobend erwähnst oder wohnst Du mietfrei für wöchentliche Interior-Updates auf Facebook?

Klingt absurd? Eben! "Reichweite" ist keine Bezahlung.

Inzwischen sollten diese Punkte bekannt sein:
→ Rechnungen: Miete, Versicherungen, Strom, Equipment – alles will in Euro bezahlt werden, Likes oder Erwähnungen werden nicht akzeptiert.
→ Erfahrung und Arbeitszeit: Shooting, Bildbearbeitung, Kommunikation – das sind Stunden echter Arbeit, auch wenn es "nur" ein paar Social Media Posts sein sollen.
→ Wertschätzung: Hand aufs Herz – wie oft habt ihr auf den kleinen Namen unter einem Bild geklickt, um diesen Creator zu buchen? Der "Werbewert" einer Namensnennung liegt bestenfalls im Cent-Bereich.

Aber der wichtigste Punkt:
→ die 𝐖𝐞𝐫𝐭𝐬𝐜𝐡ö𝐩𝐟𝐮𝐧𝐠: Unternehmen nutzen professionelle Fotos nicht zum Spaß. Sie nutzen sie für Marketing, Verkauf und Image – kurz: um ihren eigenen Umsatz zu steigern. Und der Fotograf liefert den Treibstoff für diesen Motor!

Und jetzt?
Kein Budget? Tja, dann haben wir heute kein Foto für Dich. Wer kein Budget hat und dennoch professionelle Bilder möchte, hat offensichtlich ein Prioritäten-Problem 😉

Wenig Budget? Findet kreative Lösungen, z.B. in Form von Ratenzahlung oder einem kleineren Auftragsumfang.

Bedeutet das, Fotografen arbeiten niemals umsonst? Nein, wir tun das gerne, aber freiwillig: Wir suchen uns Projekte aus aufgrund einer Bildidee, um unser Portfolio zu erweitern oder ehrenamtlich für ein Herzensprojekt.
Wenn aber ein Unternehmen eine kommerzielle Leistung anfragt, ist eine faire Bezahlung kein Luxus, sondern die Basis für eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Denn am Ende des Tages ist der "Credit" im Post keine Bezahlung, sondern eine gesetzlich vorgeschriebene Urhebernennung, die eigentlich selbstverständlich sein sollte.

#fairebezahlung #businessfotografie #pix123
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Fotografen verstehen lernen: #6 "𝐖𝐢𝐫 𝐡𝐚𝐛𝐞𝐧 𝐤𝐞𝐢𝐧 𝐁𝐮𝐝𝐠𝐞𝐭, 𝐰ü𝐫𝐝𝐞𝐧 𝐃𝐢𝐜𝐡 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐢𝐧 𝐮𝐧𝐬𝐞𝐫𝐞𝐧 𝐏𝐨𝐬𝐭𝐬 𝐞𝐫𝐰ä𝐡𝐧𝐞𝐧!" Warum reagiert mein Fotograf so undankbar und unwirsch auf dieses wohlwollende Angebot unserer jungen Firma? Berühmte 𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞: Bekommst Du beim Bäcker kostenlose Brötchen, wenn Du ihn auf Insta lobend erwähnst oder wohnst Du mietfrei für wöchentliche Interior-Updates auf Facebook? Klingt absurd? Eben! "Reichweite" ist keine Bezahlung. Inzwischen sollten diese Punkte bekannt sein: → Rechnungen: Miete, Versicherungen, Strom, Equipment – alles will in Euro bezahlt werden, Likes oder Erwähnungen werden nicht akzeptiert. → Erfahrung und Arbeitszeit: Shooting, Bildbearbeitung, Kommunikation – das sind Stunden echter Arbeit, auch wenn es "nur" ein paar Social Media Posts sein sollen. → Wertschätzung: Hand aufs Herz – wie oft habt ihr auf den kleinen Namen unter einem Bild geklickt, um diesen Creator zu buchen? Der "Werbewert" einer Namensnennung liegt bestenfalls im Cent-Bereich. Aber der wichtigste Punkt: → die 𝐖𝐞𝐫𝐭𝐬𝐜𝐡ö𝐩𝐟𝐮𝐧𝐠: Unternehmen nutzen professionelle Fotos nicht zum Spaß. Sie nutzen sie für Marketing, Verkauf und Image – kurz: um ihren eigenen Umsatz zu steigern. Und der Fotograf liefert den Treibstoff für diesen Motor! Und jetzt? Kein Budget? Tja, dann haben wir heute kein Foto für Dich. Wer kein Budget hat und dennoch professionelle Bilder möchte, hat offensichtlich ein Prioritäten-Problem 😉 Wenig Budget? Findet kreative Lösungen, z.B. in Form von Ratenzahlung oder einem kleineren Auftragsumfang. Bedeutet das, Fotografen arbeiten niemals umsonst? Nein, wir tun das gerne, aber freiwillig: Wir suchen uns Projekte aus aufgrund einer Bildidee, um unser Portfolio zu erweitern oder ehrenamtlich für ein Herzensprojekt. Wenn aber ein Unternehmen eine kommerzielle Leistung anfragt, ist eine faire Bezahlung kein Luxus, sondern die Basis für eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Denn am Ende des Tages ist der "Credit" im Post keine Bezahlung, sondern eine gesetzlich vorgeschriebene Urhebernennung, die eigentlich selbstverständlich sein sollte. #fairebezahlung #businessfotografie #pix123
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Fotografen verstehen lernen #5:
"𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐤𝐨𝐬𝐭𝐞𝐭 𝐝𝐚𝐬 𝐬𝐨 𝐯𝐢𝐞𝐥? 𝐃𝐮 𝐝𝐫ü𝐜𝐤𝐬𝐭 𝐝𝐨𝐜𝐡 𝐧𝐮𝐫 𝐚𝐮𝐟 𝐝𝐞𝐧 𝐀𝐮𝐬𝐥ö𝐬𝐞𝐫!"

Einfache Frage nach zwei Stunden Shooting, einigen Klicks auf den Auslöser, und schon ist mein Fotograf sprachlos, wenn ich kurz mal nachhorche, wie es zu diesen Preisen kommt?

Die berühmte 𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞: Schneidet der Chirurg einfach nur mal schnell was weg? Redet der Anwalt nur 10 Minuten und rührt der Chefkoch eben mal die Soße um, bevor sich alle 3 im Golfclub treffen?

Natürlich sehen Kunden den Fotografen nur relativ kurz vor Ort, aber was steckt dahinter?

→ Equipment: Eine professionelle Kamera-Ausrüstung kostet 20.000, 30.000 und mehr Euronen. Dazu kommen, Wartung, Austausch, BackUp-Ausrüstung und Optimierung. Technik verschleißt und entwickelt sich weiter, 
→ Vorbereitung: Location-Check, Equipment-Planung, Konzeption, Abstimmung. Akkus laden, Karten leeren..
→ Nachbereitung: Sichtung, Auswahl, Vor und Feinvearbeitung, Qualitätskontrolle. Für eine Stunden Shooting kommt das 3- bis 4-fache an Nachbearbeitung dazu.
→ Versicherungen: Berufshaftpflicht- und Equipment-Versicherungen sind elementar wichtig und teuer. 
→ Betriebskosten: Software-Lizenzen, Datenverwaltung, Backup-Systeme, Buchhaltung, Steuern, Fahrtkosten, Raumkosten.
→ Erfahrung: 20+ Jahre Learning-by-Doing, Workshops, Seminare, Webinare, Schulungen, Fachmessen und Literatur.

Was bleibt denn von einer Fotografen-Rechnung übrig?
Bei einem 500 Euro-Honorar für ein kleineres Shooting bleiben nach Steuern, Versicherungen und Betriebskosten in einer Gesamtkostenrechnung bestenfalls 210-240 Euro übrig. Bei 15 Stunden Gesamtaufwand wären das 14-16 Euro pro Stunde. Für Experten mit jahrelanger Erfahrung und eigener hochwertiger Ausrüstung - das ist kurz vor Mindestlohn, liebe Leser.

Aber ganz ehrlich: hat sich ein Fotograf wirklich bei Euch als Kunden darüber beklagt?
Ich hoffe doch nicht! Denn kreative Menschen lieben es, kreativ sein zu dürfen! Sich auszuleben, ihre Sicht auf die Situation teilen zu dürfen, Geschichten mit Bildern zu erzählen, aus unscheinbaren Moment großartige Erinnerungen zu schaffen.

#businessfotografie #profifotografie
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Fotografen verstehen lernen #5: "𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐤𝐨𝐬𝐭𝐞𝐭 𝐝𝐚𝐬 𝐬𝐨 𝐯𝐢𝐞𝐥? 𝐃𝐮 𝐝𝐫ü𝐜𝐤𝐬𝐭 𝐝𝐨𝐜𝐡 𝐧𝐮𝐫 𝐚𝐮𝐟 𝐝𝐞𝐧 𝐀𝐮𝐬𝐥ö𝐬𝐞𝐫!" Einfache Frage nach zwei Stunden Shooting, einigen Klicks auf den Auslöser, und schon ist mein Fotograf sprachlos, wenn ich kurz mal nachhorche, wie es zu diesen Preisen kommt? Die berühmte 𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞: Schneidet der Chirurg einfach nur mal schnell was weg? Redet der Anwalt nur 10 Minuten und rührt der Chefkoch eben mal die Soße um, bevor sich alle 3 im Golfclub treffen? Natürlich sehen Kunden den Fotografen nur relativ kurz vor Ort, aber was steckt dahinter? → Equipment: Eine professionelle Kamera-Ausrüstung kostet 20.000, 30.000 und mehr Euronen. Dazu kommen, Wartung, Austausch, BackUp-Ausrüstung und Optimierung. Technik verschleißt und entwickelt sich weiter, → Vorbereitung: Location-Check, Equipment-Planung, Konzeption, Abstimmung. Akkus laden, Karten leeren.. → Nachbereitung: Sichtung, Auswahl, Vor und Feinvearbeitung, Qualitätskontrolle. Für eine Stunden Shooting kommt das 3- bis 4-fache an Nachbearbeitung dazu. → Versicherungen: Berufshaftpflicht- und Equipment-Versicherungen sind elementar wichtig und teuer. → Betriebskosten: Software-Lizenzen, Datenverwaltung, Backup-Systeme, Buchhaltung, Steuern, Fahrtkosten, Raumkosten. → Erfahrung: 20+ Jahre Learning-by-Doing, Workshops, Seminare, Webinare, Schulungen, Fachmessen und Literatur. Was bleibt denn von einer Fotografen-Rechnung übrig? Bei einem 500 Euro-Honorar für ein kleineres Shooting bleiben nach Steuern, Versicherungen und Betriebskosten in einer Gesamtkostenrechnung bestenfalls 210-240 Euro übrig. Bei 15 Stunden Gesamtaufwand wären das 14-16 Euro pro Stunde. Für Experten mit jahrelanger Erfahrung und eigener hochwertiger Ausrüstung - das ist kurz vor Mindestlohn, liebe Leser. Aber ganz ehrlich: hat sich ein Fotograf wirklich bei Euch als Kunden darüber beklagt? Ich hoffe doch nicht! Denn kreative Menschen lieben es, kreativ sein zu dürfen! Sich auszuleben, ihre Sicht auf die Situation teilen zu dürfen, Geschichten mit Bildern zu erzählen, aus unscheinbaren Moment großartige Erinnerungen zu schaffen. #businessfotografie #profifotografie
2 Monaten ago
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8/12
Was für ein spannender Nachmittag bei den @fraport_skyliners Juniors heute gegen Coburg mit superknappem Sieg der Hausherren in den letzten Sekunden!

Vielen Dank an @canondeutschland @calumetphotode und @onatphoto für diese Erfahrung 🙏
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Was für ein spannender Nachmittag bei den @fraport_skyliners Juniors heute gegen Coburg mit superknappem Sieg der Hausherren in den letzten Sekunden! Vielen Dank an @canondeutschland @calumetphotode und @onatphoto für diese Erfahrung 🙏
2 Monaten ago
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9/12
Fotografen verstehen lernen #4:
"𝐊𝐚𝐧𝐧𝐬𝐭 𝐃𝐮 𝐦𝐞𝐢𝐧 𝐃𝐨𝐩𝐩𝐞𝐥𝐤𝐢𝐧𝐧 𝐞𝐧𝐭𝐟𝐞𝐫𝐧𝐞𝐧?!"
Warum schaut mein Fotograf so verzweifelt auf diese einfache Frage?
Die ehrliche Antwort:
Du hast auf den Bildern nicht mehr Doppelkinn als im echten Leben – du siehst es nur selten aus dieser Perspektive.
𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦?
→ Der Kamerawinkel: Eine Kamera auf Augenhöhe oder leicht darüber ist schmeichelhafter als eine von unten. Physik, nicht Photoshop.
→ Die Körperhaltung: Wenn du den Kopf einziehst (klassische "ich bin nervös vor der Kamera"-Haltung), verstärkt es den Effekt.
𝐖𝐚𝐬 𝐤𝐚𝐧𝐧 𝐦𝐚𝐧 𝐭𝐮𝐧?
→ Die Kinn-nach-vorne-Haltung: Kinn leicht nach vorne schieben (nicht nach oben!). Fühlt sich komisch an, sieht aber schmaler aus.
→ Der Zunge an den Gaumen-Effekt: Es hilft etwas, wenn Sie Ihre Zunge gegen die Rückwand Ihres oberen Gaumens drücken, kann aber schnell verkrampft wirken, wenn man dabei lächeln soll.→ Aufnahme-Winkel leicht verändern (nur minimal, keine Leiter!)
→ Körperhaltung verbessern, einatmen, lächeln!
→ Aufhellen und Konturen betonen

Und dennoch...
Die Realität ist einfach die Realität. Ein Fotograf kann mit Perspektive und Licht arbeiten, aber Wunder vollbringen? Das ist dann schon KI-Territorium.
Die gute Nachricht: Die meisten Menschen sehen auf professionellen Business-Portraits deutlich besser aus als auf Selfies. Warum? Weil dein Fotograf genau weiß, wie er dich ins beste Licht rückt – im wahrsten Sinne des Wortes.

Also: Vertraue dem Profi, folge den Anweisungen zur Körperhaltung, und entspann dich. Du bist genau richtig, so wie Du bist!

#businessfotografie #portraitfotografie #fotografietipps #businessportraits doppelkinn
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Fotografen verstehen lernen #4: "𝐊𝐚𝐧𝐧𝐬𝐭 𝐃𝐮 𝐦𝐞𝐢𝐧 𝐃𝐨𝐩𝐩𝐞𝐥𝐤𝐢𝐧𝐧 𝐞𝐧𝐭𝐟𝐞𝐫𝐧𝐞𝐧?!" Warum schaut mein Fotograf so verzweifelt auf diese einfache Frage? Die ehrliche Antwort: Du hast auf den Bildern nicht mehr Doppelkinn als im echten Leben – du siehst es nur selten aus dieser Perspektive. 𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦? → Der Kamerawinkel: Eine Kamera auf Augenhöhe oder leicht darüber ist schmeichelhafter als eine von unten. Physik, nicht Photoshop. → Die Körperhaltung: Wenn du den Kopf einziehst (klassische "ich bin nervös vor der Kamera"-Haltung), verstärkt es den Effekt. 𝐖𝐚𝐬 𝐤𝐚𝐧𝐧 𝐦𝐚𝐧 𝐭𝐮𝐧? → Die Kinn-nach-vorne-Haltung: Kinn leicht nach vorne schieben (nicht nach oben!). Fühlt sich komisch an, sieht aber schmaler aus. → Der Zunge an den Gaumen-Effekt: Es hilft etwas, wenn Sie Ihre Zunge gegen die Rückwand Ihres oberen Gaumens drücken, kann aber schnell verkrampft wirken, wenn man dabei lächeln soll.→ Aufnahme-Winkel leicht verändern (nur minimal, keine Leiter!) → Körperhaltung verbessern, einatmen, lächeln! → Aufhellen und Konturen betonen Und dennoch... Die Realität ist einfach die Realität. Ein Fotograf kann mit Perspektive und Licht arbeiten, aber Wunder vollbringen? Das ist dann schon KI-Territorium. Die gute Nachricht: Die meisten Menschen sehen auf professionellen Business-Portraits deutlich besser aus als auf Selfies. Warum? Weil dein Fotograf genau weiß, wie er dich ins beste Licht rückt – im wahrsten Sinne des Wortes. Also: Vertraue dem Profi, folge den Anweisungen zur Körperhaltung, und entspann dich. Du bist genau richtig, so wie Du bist! #businessfotografie #portraitfotografie #fotografietipps #businessportraits doppelkinn
2 Monaten ago
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10/12
Fotografen verstehen lernen #3:
"𝐖𝐢𝐫 𝐡ä𝐭𝐭𝐞𝐧 𝐝𝐚𝐧𝐧 𝐚𝐮𝐜𝐡 𝐠𝐞𝐫𝐧𝐞 𝐝𝐢𝐞 𝐑𝐀𝐖-𝐃𝐚𝐭𝐞𝐢𝐞𝐧."

Warum wird es in der Leitung auf einmal so still, warum räuspert und stammelt mein Fotograf dann wirres Zeug, nachdem ich diese einfache Frage gestellt habe?

𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞: Stell dir vor, du fragst einen Koch, ob er Dir zum fertigen Essen auch die rohen Zutaten, ungeschnitten und ungewürzt dazu legen kann. 

Oder: ruf bei Microsoft an und verlange den Quellcode von Word, um selbst ein paar Zeilen zu ändern..

Genau so ticken Fotografen bei RAW-Dateien:

→ RAW-Dateien sind unfertige technische Halbfabrikate – flau, kontrastarm, oft mit Farbstich

→ Die Bildbearbeitung ist Teil der fotografischen Handschrift

→ Jeder Fotograf entwickelt damit seinen eigenen Stil 

→ RAWs herauszugeben bedeutet: das Bild wird verfremdet und trägt dennoch die Urheberschaft des Fotografen

→ Professionelle Fotografen liefern fertige, durchdachte Bilder – keine Rohdaten

Es geht dabei nicht um Geheimniskrämerei oder Kontrollzwang. Es geht darum, dass das finale Bild die Qualität und den Stil repräsentiert, für den der Fotograf steht.

Fotografen sind keine Datenlieferanten, sondern visuelle Geschichtenerzähler. Und RAWs sind bestenfalls das Manuskript dafür.

Daher: bitte nimm es Deinem Fotografen nicht übel, wenn er seine RAW-Dateien nicht herausgeben möchte, das hat einen guten Grund.

#fotografenverstehen #rawdateien #businessfotografie #pix123
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Fotografen verstehen lernen #3: "𝐖𝐢𝐫 𝐡ä𝐭𝐭𝐞𝐧 𝐝𝐚𝐧𝐧 𝐚𝐮𝐜𝐡 𝐠𝐞𝐫𝐧𝐞 𝐝𝐢𝐞 𝐑𝐀𝐖-𝐃𝐚𝐭𝐞𝐢𝐞𝐧." Warum wird es in der Leitung auf einmal so still, warum räuspert und stammelt mein Fotograf dann wirres Zeug, nachdem ich diese einfache Frage gestellt habe? 𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞: Stell dir vor, du fragst einen Koch, ob er Dir zum fertigen Essen auch die rohen Zutaten, ungeschnitten und ungewürzt dazu legen kann. Oder: ruf bei Microsoft an und verlange den Quellcode von Word, um selbst ein paar Zeilen zu ändern.. Genau so ticken Fotografen bei RAW-Dateien: → RAW-Dateien sind unfertige technische Halbfabrikate – flau, kontrastarm, oft mit Farbstich → Die Bildbearbeitung ist Teil der fotografischen Handschrift → Jeder Fotograf entwickelt damit seinen eigenen Stil → RAWs herauszugeben bedeutet: das Bild wird verfremdet und trägt dennoch die Urheberschaft des Fotografen → Professionelle Fotografen liefern fertige, durchdachte Bilder – keine Rohdaten Es geht dabei nicht um Geheimniskrämerei oder Kontrollzwang. Es geht darum, dass das finale Bild die Qualität und den Stil repräsentiert, für den der Fotograf steht. Fotografen sind keine Datenlieferanten, sondern visuelle Geschichtenerzähler. Und RAWs sind bestenfalls das Manuskript dafür. Daher: bitte nimm es Deinem Fotografen nicht übel, wenn er seine RAW-Dateien nicht herausgeben möchte, das hat einen guten Grund. #fotografenverstehen #rawdateien #businessfotografie #pix123
2 Monaten ago
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11/12
Aus der Serie "Fotografen verstehen lernen" - heute Teil 2:
"𝐀𝐜𝐡, 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐃𝐮 𝐬𝐜𝐡𝐨𝐧 𝐦𝐚𝐥 𝐡𝐢𝐞𝐫 𝐛𝐢𝐬𝐭..."

Perfektes Shooting, eigentlich ist alles im Kasten und der Zeitplan eingehalten. Und dann ist da nur diese einfache Frage, weil mir halt gerade noch etwas einfällt.
Aber warum verzieht mein Fotograf das Gesicht und kratzt sich nervös am Kopf?
"Kannst du nicht schnell noch ein paar XY-Fotos für unsere Website machen? Dauert doch nur 5 Minuten! Du bist ja eh schon hier!"

Ok, die berühmte 𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞:
**Stell dir vor, Du stehst im Supermarkt an der Kasse. Alles ist eingescannt, du hast bereits bezahlt und sagst im Gehen zur Kassiererin: "Ach, da ich ja gerade hier bin, pack mir doch ne Stange Marlboro mit ein!"

Klingt nicht richtig? Hm, genau so fühlt es sich für deinen Fotografen an.

Warum "Du bist ja gerade schon da" nicht so gut funktioniert:

→ 𝐊𝐚𝐥𝐤𝐮𝐥𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧: Jedes Shooting ist nach Zeit, Aufwand, Menge, Material und Verarbeitung fair kalkuliert – Jedes spontane Zusatzshooting ist ein zusätzlicher Aufwand.

→ 𝐄𝐪𝐮𝐢𝐩𝐦𝐞𝐧𝐭: Portraits brauchen andere Objektive als Produktfotos. Hintergründe, spezielles Licht, andere Stative – das schleppt man nicht "zufällig" mit sich rum.

→ 𝐙𝐞𝐢𝐭𝐩𝐥𝐚𝐧𝐮𝐧𝐠: Shootings werden geplant und stehen in Abhängigkeit mit anderen Terminen, wie Nachbearbeitung oder eventuellen Folgeterminen am gleichen Tag

→ 𝐐𝐮𝐚𝐥𝐢𝐭ä𝐭: Spontane Zusatzaufträge ohne passende Vorbereitung sind nicht immer optimal lösbar. Und die sehen dann eben aus wie...

→ 𝐖𝐞𝐫𝐭𝐬𝐜𝐡ä𝐭𝐳𝐮𝐧𝐠: "Nur 5 Minuten" bedeutet immer deutlich mehr als 5 Minuten und gefühlt ist die zusätzliche Arbeit dann nichts wert. 

Daher:
→ Sprecht zusätzliche Wünsche vor dem Shooting an
→ dann kann Equipment geplant werden
→ ausreichend Zeit geblockt werden
→ Ein fairer Preis kalkuliert werden

Und wenn dann doch die beste Idee erst während des Shootings kommt?

Dann sprecht diese in einem Satz mit der Selbstverständlichkeit der entsprechenden Entlohnung und vorausgesetzt, dass Zeit und Material vorhanden sind, an. Euer Fotograf fühlt sich dann gleich viel besser und wird sein Bestes geben, um Eure Idee perfekt umzusetzen.
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Aus der Serie "Fotografen verstehen lernen" - heute Teil 2: "𝐀𝐜𝐡, 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐃𝐮 𝐬𝐜𝐡𝐨𝐧 𝐦𝐚𝐥 𝐡𝐢𝐞𝐫 𝐛𝐢𝐬𝐭..." Perfektes Shooting, eigentlich ist alles im Kasten und der Zeitplan eingehalten. Und dann ist da nur diese einfache Frage, weil mir halt gerade noch etwas einfällt. Aber warum verzieht mein Fotograf das Gesicht und kratzt sich nervös am Kopf? "Kannst du nicht schnell noch ein paar XY-Fotos für unsere Website machen? Dauert doch nur 5 Minuten! Du bist ja eh schon hier!" Ok, die berühmte 𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞: **Stell dir vor, Du stehst im Supermarkt an der Kasse. Alles ist eingescannt, du hast bereits bezahlt und sagst im Gehen zur Kassiererin: "Ach, da ich ja gerade hier bin, pack mir doch ne Stange Marlboro mit ein!" Klingt nicht richtig? Hm, genau so fühlt es sich für deinen Fotografen an. Warum "Du bist ja gerade schon da" nicht so gut funktioniert: → 𝐊𝐚𝐥𝐤𝐮𝐥𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧: Jedes Shooting ist nach Zeit, Aufwand, Menge, Material und Verarbeitung fair kalkuliert – Jedes spontane Zusatzshooting ist ein zusätzlicher Aufwand. → 𝐄𝐪𝐮𝐢𝐩𝐦𝐞𝐧𝐭: Portraits brauchen andere Objektive als Produktfotos. Hintergründe, spezielles Licht, andere Stative – das schleppt man nicht "zufällig" mit sich rum. → 𝐙𝐞𝐢𝐭𝐩𝐥𝐚𝐧𝐮𝐧𝐠: Shootings werden geplant und stehen in Abhängigkeit mit anderen Terminen, wie Nachbearbeitung oder eventuellen Folgeterminen am gleichen Tag → 𝐐𝐮𝐚𝐥𝐢𝐭ä𝐭: Spontane Zusatzaufträge ohne passende Vorbereitung sind nicht immer optimal lösbar. Und die sehen dann eben aus wie... → 𝐖𝐞𝐫𝐭𝐬𝐜𝐡ä𝐭𝐳𝐮𝐧𝐠: "Nur 5 Minuten" bedeutet immer deutlich mehr als 5 Minuten und gefühlt ist die zusätzliche Arbeit dann nichts wert.  Daher: → Sprecht zusätzliche Wünsche vor dem Shooting an → dann kann Equipment geplant werden → ausreichend Zeit geblockt werden → Ein fairer Preis kalkuliert werden Und wenn dann doch die beste Idee erst während des Shootings kommt? Dann sprecht diese in einem Satz mit der Selbstverständlichkeit der entsprechenden Entlohnung und vorausgesetzt, dass Zeit und Material vorhanden sind, an. Euer Fotograf fühlt sich dann gleich viel besser und wird sein Bestes geben, um Eure Idee perfekt umzusetzen.
2 Monaten ago
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