Die Preis-Frage

Neben jeder Abstimmung über Inhalt, Aufwand, Location, Zeit oder nötiges Zubehör kommt irgendwann die Frage nach dem Preis des Ganzen.

In den meisten Fällen arbeiten wir mit professionellen Kunden, die häufiger mit Fotografen oder anderen Dienstleistern zu tun haben und so unsere Preise als fair und angemessen einschätzen können. Doch hin und wieder kommt es vor, dass ei Kunde hinterfragt, ob dieser Preis den „fĂĽr die kurze Zeit“ oder „die paar Bilder“ gerechtfertigt sei. Neben den ĂĽblichen BegrĂĽndungen (Vorbereitung, Anfahrt, Umsetzung, Nachverarbeitung usw.) fällt mir immer wieder diese kleine Geschichte ein:

Der berĂĽhmte Pablo Picasso saĂź in einem Pariser CafĂ©, als sich ein Bewunderer näherte und fragte, ob er eine schnelle Skizze auf einer Papierserviette fĂĽr ihn erstellen könnte. Picasso war höflich einverstanden, fĂĽhrte die Arbeit zĂĽgig aus und gab die Serviette zurĂĽck – nannte dafĂĽr jedoch eine beträchtliche Summe Geld. Der Bewunderer war geschockt: „Wie können Sie so viel verlangen? Sie haben nur eine Minute gebraucht, um das zu zeichnen! „„ Nein „, antwortete Picasso.„Ich habe 40 Jahre gebraucht“.

Wie recht er doch hatte! Erfahrung ist genau der Vorteil, den ein professioneller Dienstleister stets mit einbringt, der jedoch mit Geld kaum kompensiert werden kann. Am Ende wollen unsere Auftraggeber doch sicher gehen, dass die Ergebnisse stimmen, egal welche Herausforderungen uns begegnen und das darf sich auch im Preis wiederspiegeln, oder?